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Was ist SuRe?


Das Reflexions- und Kompetenzentwicklungsmodell "SuRe" - "Subjektive Relevanz" setzt den Kompetenzentwicklungsprozess in Verbindung mit zwei unterschiedlichen Aktivitäten:
Erstens geht es um die Reflexion eigenen Handelns und zweitens um die Weiterentwicklung eines individuellen pädagogischen Handlungspools, der die tägliche Arbeit erleichtert und professionalisiert.

Ausgangspunkte sind jene konkreten Situationen aus dem pädagogischen Alltag, die von den pädagogischen Akteur*innen als nicht zufriedenstellend, als belastend, als nicht zielführend erlebt werden. Eine genaue Beschreibung der Situation in der Reflexion erlaubt eine zielführende Analyse.
Dem folgt die Suche nach neuen Handlungsentwürfen - mit Hilfe von Kolleg*innen im Netz.

In diese Arbeit werden Erfahrungswissen der pädagogischen Praxis und pädagogischen Wissens, sowie persönliche, individuelle Potenziale zur Gestaltung beruflicher Arbeit einbezogen.
Die Auswahl für eine, in der Praxis umsetzbaren, Handlungsmöglichkeit obliegt jener Person, die die Situation beschreibt. Vor dem Hintergrund des aktuellen Diskurses zur Komplexität pädagogischer Kompetenzentwicklung steht im Zentrum von "SuRe" das Paradigma einer reflexiven, durch Selbststeuerung definierten Arbeit.

Kriterien für das Kompetenzentwicklungskonzept „SuRe“ und Theorierahmen


In der Konzeption von "SuRe" stehen die folgenden Kriterien für die Reflexionsarbeit mit "SuRe" zur Kompetenzerweiterung:

Persönliche Bezugnahme
Strukturen können die persönlichen Anbindungsmöglichkeiten an Prozesse fördern oder erschweren. Wenn es um komplexe Verhaltensweise geht, bei denen Wissen eine notwendige aber nicht hinreichende determinierende Variable darstellt, bekommt die persönliche Bezugnahme zu Inhalten einen verstärkten Stellenwert. Interaktionssituationen sind immer von hoher Komplexität bestimmt und eine Entwicklung von Kompetenzen im Interaktionskontext ist mit persönlicher Entwicklung verbunden.

Komplexitätsbewusstheit versus Konkretheit
Konzepte für die Arbeit in pädagogischen Kontexten müssen sowohl der Komplexität als auch der konkreten Situation gerecht werden. Eine, aus der Konzeptstruktur bedingte, Ausklammerung der Komplexität würde dem subjektiven Erleben der Akteur*innen nicht gerecht. Das Konzept darf nicht die konkrete Situation durch Komplexitätsorientierung verdrängen - es geht um konkretes Handeln in der Praxis.

Ressourcenbewusstheit
Ein Konzept für die konkrete Bearbeitung pädagogischer Situationen benötigt "Ressourcenbewusstheit", das heißt, es soll eine günstige Aufwand/Nutzen Bilanzierung für alle Beteiligten ermöglichen.

Selbststeuerungsbewusstheit
Das Konzept sollte den pädagogischen Akteur*innen die Möglichkeit geben, den Prozess der Kompetenzsteigerung zu gestalten.

Quelle:
Seyfried, C. (2002). Subjektive Relevanz als Ausgangspunkt für reflexive Arbeit in der Schule. In K. Klement, A. Lobendanz und H. Treml (Hrsg.), Schulpraktische Studien. (S. 39-52). Innsbruck: Studienverlag
Seyfried, C. & Seel, A. (2005). Subjektive Bedeutungszuschreibungen als Ausgangspunkt schulpraktischer Reflexion. Journal für Lehrerbildung 1, 17-24.

Regelkreis von SuRe


Ablauf sure 411a619653a8fe994c07a54872ff7e08d111d9422720dcc69762afc8cc1eea2b